Beiträge von PumpkinBrother

    ich bin nach den guten Erfahrungen mit dem Chaos-Cup fest entschlossen, diesen nächstes Jahr wieder als BB7s Turnier durchzuführen.


    Das Format hat seinen Reiz, ohne Frage. Und die Spiele können auch sehr taktisch und abwechslungsreich sein.

    Liberty or Death!

    Pumpkins Amerikaner für den American War of Independence


    Nachdem mich Surion Anfang des Jahres mit der Idee angefixt hat, in Muskets & Tomahawks einzusteigen, konnte ich endlich mein Malprojekt der Amerikanischen Revolutionäre erstmal abschließen (auch wenn Verstärkungen schon bestellt sind :-) ). Die Minis sind bis auf eine allesamt Perry Miniatures Metallfiguren, die Häuschen sind Eigenbau aus Schaumpappe und Balsaholz. Danke der Citadel Contrast-Farben ging die Bemalung erstaunlich schnell von der Hand, und das Ergebnis ist von der klassischen Malmethode kaum zu unterscheiden (am Ende habe ich ca. 1 Std. pro Infantriemodell benötigt).









    Angriff der Red Devils

    800 P. Bolt Action English Paratroopers ( Ugolch ) vs. Dt. Wehrmacht ( PumpkinBrother )


    Bolt Action entwickelt sich langsam zu meinem Spiel des Jahres (zumindest was die Anzahl der Spiele angeht). Ugolch und ich wollten gerne eines der Szenarien aus dem Normandie-Szenarioband spielen, also spielten wir das Szenario Airborne Night Attack aus dem Buch Battleground Europe. Englische Fallschirmjäger greifen in der Nacht vor dem D-Day ein Dorf in der Normandie an, in dem eine dt. Einheit stationiert ist.


    Das Missionsziel ist die Eroberung von bis zu drei Objectives.



    Ich teilte meine Truppe in etwa drei gleich große Teile und platzierte sie bei den Objectives. Die beiden MMG Teams bezogen jeweils im ersten Stock der Häuser Stellung mit freiem Schussfeld auf die Objectives. In der Mitte platzierte ich zusammen mit dem Offizier meinen.10 Mann Veteranentrupp mit Sturmgewehren, die ideale Truppe für einen Gegenangriff, sollten die Briten durchbrechen.


    Im Schutz der Dunkelheit (d.h. stark reduzierte Sichtweite) rückte die erste Welle der Paratroopers vor. Nachdem das vorbereitende Bombardement der Briten offenbar sehr zielgenau war hatten fast alle meine Trupps zwei Pin-Marker, sodass ich im ersten Zug mit fast allen Trupps nur einen Befehl geben konnte.


    Im zweiten Zug versuchte der Flammenwerfer meiner Sturmgrenadiere den ersten Trupp zu grillen, aber der Bediener versagte und ging selber in Flammen auf. Shit. Im Gegenzug grillte Uwes Flammenwerfer meinen 10er Veteranentrupp, der sofort vom Tisch floh....


    In det Folge Rückten Uwes Fallschirmjäger tapfer vor und ich nahm sie immer wieder unter Beschuss. Dabei würfelte ein Grenadiertrupp FUBAR und schoss zwei der drei Mitglieder des MMG Teams im Haus nebenan nieder. Im nächsten Zug verpatzten sie auch den Moraltest, gingen Down, und wurden im Nahkampf ausgelöscht. Uwes Briten hatten nämlich die Nationale Sonderregel "Blood Curdling Charge" gewählt, sodass ich im Nahkampf kein Abwehrfeuer legen konnte... ich konnte zwar im 4. und 5. Zug mit gutem Beschuss einige kleinere Trupps auslöschen, aber im 6. Zug eroberte Ugolch das zweite der drei Objectives. Weil ich keine Truppen mehr für eine Rückeroberung hatte, beendeten wir das Spiel... klarer Sieg für die Briten am Vorabend des D-Day...


    Danke an meine Gäste für den Besuch, es war ein schöner Abend. Und Danke an Ugolch für das spannende Spiel. Alter Glückspilz :P

    Bob und ich können 17:15-17:30 Uhr vor Ort sein.


    Das Wetter soll ja sehr sommerlich werden. Können wir draußen spielen?

    Den Gedanken hatte ich auch schon. Nehmt dann bitte Jacken mit, denn ich fürchte es wird schnell kühl am Abend.


    Wollen wir vll grillen?

    Ambush!!!

    Muskets & Tomahawks 350 P. Amerikaner ( PumpkinBrother ) vs. British Empire ( Surion )


    Nach Monaten des Malens und etwas bastelns konnten der Surion und ich gestern endlich mal das neueste Projekt auf dem Spieltisch erleben, nämlich - tadaaa - das historische Tabletop Muskets & Tomahawks (auf Deutsch vertrieben von Stronghold-Terrain.de). Ich stellte bis auf einen berittenen Offizier ausnahmslos alles auf, was ich hatte und das waren 352 Punkte:

    • 1 Offizier der regulären Truppen zu Pferde
    • 2 Einheiten reguläre kontinentale Infanterie à 8 Mann
    • 1 Offizier der leichten Truppen
    • 1 Trupp Minutemen à 8 Mann
    • 1 Trupp Jäger à 6 Mann

    Diesen gegenüber standen die rotberockten Briten von Surion:

    • 1 Offizier zu Fuß
    • 2 Einheiten reguläre britische Infanterie à 8 Mann
    • 1 Einheit britische Jäger (?) à 6 Mann
    • 1 Einheit Hessen à 10 Mann

    Das Ziel der Mission war es für mich, drei Fässer mit dringend benötigtem Nachschub über die zwei Ausgänge vom Tisch zu transportieren, während die Briten eben dies versuchten zu verhindern. Ich stellte meine Truppen relativ gleichmäßig verteilt bei den beiden Aufstellungspunkten auf, und Surion machte die beiden Ecken mit den beiden regulären Einheiten zu. Im Wald vorne warteten die Jäger um meine Truppen zu stören, und die Hessen sollten mir in den Rücken fallen.




    In der ersten Kartenrunde (es gibt keine Spielzüge, sondern die Aktivierungskarten werden von einem Stapel gezogen) wurden die Amerikaner etwas mehr gezogen, sodass ich mit meinem Trupp kontinentale Infanterie einfach entlang der Straße marschierte, und die briten mehr oder weniger zuschauen musste. Gleich zu Beginn schoss Surion eine Salve auf meine Jäger, die prompt davon rannten obwohl sie keinen Verlust erlitten. Ansonsten geschah nicht viel; es wurde etwas geschossen aber niemand musste sterben.


    Die Briten erwarten die Rebellen





    Es war erstaunlich einfach, mit meiner Einheit regulärer Infanterie die Straße entlang zu marschieren, aber dadurch dass man wegen der Karten nie abschätzen kann, wie lange man ungestört vorrücken kann, war es dennoch spannend. Meine Truppen wurden aus nächster Nähe aus dem Wald beschossen, aber es starb meistens nur einer, wenn überhaupt. Die Reaction Tests bestand ich dank des Offiziers der neben der Einheit her ritt allesamt.



    Die erste Einheit konnte ich mit der Kiste in der dritten Kartenrunde in Sicherheit bringen, und Robert brachte nun auch die Einheit die den zweiten Ausgang bewachte in Richtung des ersten Ausgangs, sodass die Straße bald komplett von Briten bevölkert war. Die Rotröcke konnten meinen Offizier umbringen und beschossen meine zweite reguläre Einheit mit dem Nachschubmarker, aber ohne Erfolg.


    Highway to Hell


    Die amerikanischen Truppen im Kreuzfeuer


    Letztlich hatten wir in der letzten Kartenrunde die kuriose Situation, dass ICH nur Karten der Briten auf der Hand hatte, während Surion nur die amerikanischen Aktivierungskarten hatte. Nachdem wir das beide ja nicht wussten war es dann schon ziemlich spannend. Kurz vor dem unweigerlichen Ende konnten meine regulären Kräfte den Nachschub in Sicherheit bringen...


    Fazit: Das Spiel (Ein "Skirmish" eher am unteren Ende der Punkteskala) dauerte reine Spielzeit ca. 3 Stunden (was absolut okay ist wenn man bedenkt, dass wir beide es noch nie gespielt hatten) und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Spielprinzip ist ungewohnt und erinnert mit seiner Aktivierungsmethode etwas an Kugelhagel. Die Spielregeln an sich eigentlich relativ unkompliziert und wie beim historischen Tabletop üblich erstickt man nicht in merkwürdigen Sonderregeln.


    Etwas enttäuschend stellte sich der Beschuss dar. Ich glaube wir beide hatten wirklich einfach viel Würfelpech, aber durch die lange Ladezeit der Schwarzpulverwaffen muss man sich seinen "effektiven" Beschuss gut einteilen. Ungewohnt ist, dass man sich - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht bewegen UND schießen darf... die Salven von Einheiten in geschlossener Formation sind vor allem für Moraltests verheerend, aber sehr schwierig zum Wirken zu bringen, denn die Frontbreite so einer Einheit ist ja ziemlich klein.


    Stellt sich zum Schluss noch die wichtigste Frage: Runde oder eckige Bases...? Ich gebe zu - vom spielerischen her sind die eckigen 20mm Bases einfach perfekt, aber vom Design her gefallen mir die runden 25mm Bases besser. Beim Spiel selber hatte ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass es einen Einfluss auf das Ergebnis hatte. Lediglich für die breite einer Feuerlinie ist es "wichtig" dass beide Einheiten gleich breit sind.


    Ich freue mich auf weitere Spiele in der Neuen Welt... danke an Surion für den netten Spieleabend.