Beiträge von Surion

    Überhitzen!


    Beim NAFL@war trat ich mit meinen Ultramarines gegen big_be s Death Guard an.


    Wir würfelten die Mission aus. Jede Armee verfügt über einen Missionsmarker in seiner Aufstellungszone. Zwei weitere liegen auf der Mittellinie zwischen den Parteien. Und um diese vier Objectives (oder Obstacles? :/) wird gekämpft.



    Die Ultramarines nach der ersten Bewegungsphase - ziemlich clever: alle Objectives sind total verwaist... :/


    Ich bekam glücklicherweise den ersten Zug und setzte alles daran, direkt einiges der Nurgle Typen raus zu hauen. Dazu gab ich auch so gut wie alle CPs aus. Mit einigem Erfolg. Bereits nach der ersten Runde waren die Death Guard Truppen schon erheblich geschwächt.



    Die Death Guard steht dicht gedrängt - optimal für ein Orbital Bombardment... :evil:


    In den folgenden Zügen konnte ich meinen konzentrierten Beschuss aufrecht erhalten und somit immer mehr Gegner vom Feld nehmen. Da ich gleichzeitig mit je einem kleinen Trupp Taktischer Marines die beiden Objectives in der Mitte einnehmen konnte, errang ich auch in dieser Hinsicht die Überhand.




    Nach dem vierten Zug gab es so gut wie keine Gegner mehr für meine Space Marines. Und wir beschlossen, das Spiel an dieser Stelle zu beenden.

    Sieg für die Ultramarines!



    Ein Gemetzel wie ich es noch nie erlebt hab...


    Fazit Warhammer 40.000:
    Das Spiel gefällt mir wirklich sehr gut. Aber so eine Partie - selbst eine kleine - dauert halt schon echt ne Weile. Klar, hier haben zwei Anfänger gegeneinander gespielt. Das muss man berücksichtigen. Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass so ein Spiel nicht so "flutscht" wie bspw. eine Partie Oathmark.
    Was mich an mir selbst geärgert hat war, dass ich nicht regelfest genug war. Das hat mich echt genervt. Da muss ich vor der nächsten Schlacht unbedingt besser vorbereitet sein!


    Fazit NAFL@war:
    Sehr geiles Event! Hat wieder sehr großen Spaß gemacht. Acht Hobbyisten auf einem Haufen. Super.

    Vielen herzlichen Dank v.a. an Ugolch für das Bereitstellen der Location!

    Ein wirklich sehr schöner Bericht, Prince ! Und coole Fotos. Vielen Dank für die Mühen!


    Dem Bericht ist eigentlich kaum was hinzuzufügen. Außer vielleicht noch mal zu betonen, dass ich ebenfalls sehr viel Spaß an dem Spiel hatte. Zwar ging ich ziemlich unter. Aber das trübe die Stimmung nicht all zu sehr. Ich finde Thorsten hat es echt schon sehr gut beschrieben: Oathmark liegt zwischen einfach und komplex. Und bietet trotzdem durch das Würfeln um die Initiative und das Würfeln für die Aktivierungen spannende Momente.


    Und immerhin konnte ich zum allerersten Mal überhaupt meine Einheit frühimperialer römischer Legionäre einsetzen! 8)

    Incisive Attack


    Wie big_be schon erwähnt hat, haben wir beide gestern mal die 9. Edition ausprobiert. Haben uns für eine 500 Punkte Combat Patrol entschieden. Die Mission, welche bereits auf der Website zu finden war. Neue Regeln, alte Punktwerte.


    Es geht darum, vier Missionsziele zu erobern und halten. Je eins davon findet sich in der jeweiligen Aufstellungszone. Die anderen beiden in der Mitte des Tisches.



    Aufstellung der Ultramarines


    Ich durfte anfangen und konnte mit einem Orbital Bombardment direkt die ersten Verluste verursachen. In seinem Zug kamen ein paar Primaris in meinem Rücken runter. Sie konnten dort jedoch kaum was ausrichten und wurden direkt zusammengeschossen und vom Captain in Terminatorrüstung verprügelt.



    Der Captain entsorgt die letzten beiden Crimson Fist Primaris mit seiner Power Fist


    Trotzdem war die Aktion nicht umsonst. Denn so musste ich meine Aufmerksamkeit nach hinten richten, während andere Teile der Crimson Fists vorrückten. So konnten sie ein Missionsziel früher als ich einnehmen. Und da das jede Runde Punkte gibt, konnten sich die Crimson Fists damit einen Vorsprung verschaffen, den ich für den Rest des Spiels nicht mehr aufholen konnte.



    Die Crimson Fists sichern sich Missionsziel #3


    Also eine Niederlage für die Ultramarines.


    Fazit:

    Da ich die achte Edition auch nur ein oder zwei Mal gespielt hatte, kann ich gar nicht sooo viel zu den Neuerungen der Edition sagen. Eher zu Warhammer 40.000 an sich. Und das hat echt großen Spaß gemacht. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass ich da noch viel mehr lernen muss, wenn ich das öfter spielen will. V.a. was die Stratagems alles für Möglichkeiten bieten sollte man einigermaßen drauf haben.


    Wie big_be schon angemerkt hat, habe ich nun ebenfalls Lust auf mehr!

    Sabotage


    Beim ersten Post-Corona NAFL@war gab es zwei parallele Star Wars Legion Schlachten. Auf der einen Platte kämpften Ugolch s Klone gegen Jan s Rebellen. Auf der anderen mein Galaktisches Imperium gegen Bob s Droiden. Verkehrte Welt... :S



    Die Truppen des Galaktischen Imperiums machen sich bereit!


    Unsere Mission bestand darin vier Missionsziele entweder zu sabotieren (Droiden) oder zu "heilen" (ich). Jeder Spieler durfte zwei davon platzieren. Die logische Konsequenz daraus war, dass jeder diese beiden gut erreichen konnte.



    Die roten Sternchen markieren die Missionsziele


    Was die Siegpunkte der Mission anging, zeichnete sich schnell ein Unentschieden ab. Also ging es darum, wer dem Gegner mehr Schaden zufügen konnte. Und glücklicherweise schaut es dabei recht gut für mich aus. Bob konzentrierte sich relativ lange auf mein E-Web Geschütz. Das verschaffte mir Luft, mich so lange um seine Droiden zu kümmern. Vor allem Darth Vader wütete ziemlich unter ihnen. Aber auch der AT-ST machte ein gutes Spiel. Er war nicht zuletzt zu großen Teilen daran beteiligt Count Dooku auszuschalten.



    Darth Vader rückt unter Feuerschutz durch den AT-ST vor...


    Nach sechs Runden stand es - wie erwartet - 4:4 nach Siegpunkten für die Missionsziele. Da ich aber wesentlich mehr Punkte der Droiden ausgeschaltet hatte, konnte ich die Schlacht als Sieg für mich verbuchen.



    Darth Vader tötet den gerade frisch zum Kommandanten beförderten Kampfdroiden!


    Fazit:
    Coole Mission. Cooles Spiel. Coole neue Droiden Armee vom Bob. Mir hat es sehr großen Spaß gemacht, endlich mal wieder Star Wars Legion zu spielen. Und trotz der langen Pause lief es eigentlich recht flüssig.




    Am Nebentisch schaffte es Ugolch trotz großem Gejammer die Rebellen vom Jan in die Knie zu zwingen. Und so konnte auch hier die Krieger in den weißen Rüstungen den Sieg davon tragen.


    Insgesamt echt super, sich mal wieder in der gewohnten NAFL@war Atmosphäre "in echt" zu sehen! 8)

    Ein weiterer Trupp ist fertig geworden - und zwar ein Devestator Squad!


    Der besteht wieder aus einem Sammelsurium uralter Miniaturen. 8)


    Hier ist er:



    Devestaror Squad (v.l.n.r.: Missile Launcher, Lascanno, Sergeant w/ Power Fist & Power Sword, Space Marine, Armorium Cherub, Lascannon)



    Im Einzelnen setzt sich der Trupp wie folgt zusammen:




    Der Sergeant und der Marine mit der Laserkanone stammen aus dem Space Quest Spiel. Ursprünglich werden die Waffen dort Servo-Handschuh und K.O.-Schwert, sowie Time-Twister genannt.




    Die zweite - etwas überdimensionierte - Laserkanone stammt ebenfalls aus Space Quest und wird dort Tarantula genannt.




    Der Space Marine mit dem Raketenwerfer und der Space Marine mit Bolter sollten "ganz normale" Space Marines von GW sein. Der eine halt schon etwas älter...




    Und der Armorium Cherub ist wahrscheinlich das aktuellste (wenn auch nicht ganz vollständige) Modell und ist eigentlich ein Servo-Automata von Forge World.


    Der Squad ist im Übrigen noch nicht ganz abgeschlossen. Das Tarnatula Geschütz wird - sobald es dafür Regeln gibt - auf eine größere Base gesetzt und als ein Fire-Strike Servo-Turret Verwendung finden.


    Als Ersatz hat mir Bob freundlicher Weise bereits einen anderen "richtigen" Devastator zur Verfügung gestellt. Den muss ich dann noch bemalen.


    Den Sergeant habe ich jetzt zwar mit dem Devastator Squad bemalt, werde aber ihn aber mit einem bereits bemalten Sergeant von einem Tactical Squad austauschen. So dass der Nahkampf-Sergeant beim Tactical Squad eingesetzt wird - und der Sergeant mit Bolter beim Devastator Squad.

    Prince hat bereits einen Bericht zu unserer Schlacht am Mittwoch verfasst. Vielen dank dafür.


    Meine Gedanken dazu:

    Oathmark ist wirklich ein relativ leicht zu verstehendes Regelwerk. Nicht zu viele Sonderregeln, alles ziemlich "straight forward". Natürlich hat unser erstes Spiel eine Weile gedauert. Ich bin trotzdem davon überzeugt, dass wir schon unsere nächste Schlacht viel schneller zum Ende bringen können werden.


    Dinge, die mir positiv aufgefallen sind:

    - abwechselnde Aktivierung von Einheiten

    - schöner Mechanismus zum Aktivieren von Einheiten! Es ist spannend, ob es klappt. Aber wenn man den Wurf versaut kann man trotzdem noch was machen.

    - Bewegung ist super simpel geregelt

    - Alles wird mit maximal fünf Würfeln abgehandelt

    - Treffer im Nah- und Fernkampf bedeuten direkt Verluste. Keine langen Würfelorgien. Einmal die Target Number ausrechnen, die man erwürfeln muss - dann Party Time!

    - Es gibt Magie - die ist aber nicht übermächtig


    Mehr fällt mir grad nicht ein. Vielleicht nach unserem nächsten Spiel. Dann habe ich vielleicht auch was zu kritisieren... ;-)

    Bei meinen Tabletop Aktivitäten gilt leider: ich habe generell nur wenige verfügbare Termine. Viel mehr als das regelmäßige NAFL@war Treffen ist bei mir im Monat selten drin. Maximal noch ein zweites Date.


    Meine persönliche Referenz ist es dann, nicht an jedem Termin ein anderes System zu spielen. Oft braucht man ja ein bisschen, bis man wieder drin ist. Und dann lohnt es sich halt, gleich ein 2. oder 3. Spiel dran zu hängen. Das führt dann dazu, dass halt andere Systeme bei mir persönlich phasenweise hinten anstehen (wie bei mir aktuell leider schon seit längerem Flames Of War oder auch DBA).


    So viel mal Allgemein...


    Ich habe dieses Jahr bereits vier Warhammer Fantasy Schlachten geführt. Für meine Verhältnisse ist das schon beachtlich. Dementsprechend sehe ich die Situation im Fantasy Bereich gar nicht so düster.


    Hier mal ein paar Gedanken zu den Alternativen die mir bekannt sind (manche allerdings auch nur vom Namen).


    Warhammer Fantasy 8. Edition

    Habe ich und finde ich gut. Wenn es nur nach mir ginge, müssten wir gar nicht unbedingt nach Alternativen suchen. Wobei ich natürlich schon auch gerne mal was Neues ausprobiere. "Problematisch" ist halt, dass Partien relativ lange dauern. Und es gibt viele, viele Regeln an die man denken muss. Man ist mit einer Partie auf einem NAFL@war Termin eigentlich komplett ausgelastet. Auch mental.


    The Nineth Age

    Eine vermeintliche Evolution der Warhammer Fantasy Regeln. Also ein fanbasierte 9. Edition. Und auch frei erhältlich. Kenne die Regeln allerdings nicht wirklich. Ob man damit wesentlich unkompliziertere oder auch schnellere Partien hinkriegt ist trotzdem zu bezweifeln. Nichts desto trotz würde ich es auf einen Versuch ankommen lassen.


    Kings Of War

    Erfahrungen habe ich nur mit der letzten Edition gemacht. Definitiv unkomplizierter als Warhammer. Vielleicht schon fast etwas zu vereinfacht? Habe die aktuelle (3.) Edition ebenfalls zu hause und bin bereit es mal auf einen Versuch ankommen zu lassen.


    Oathmark

    Die jüngste Alternative. Hab mir bisher nur mal eine mündliche Beschreibung vom Prince geben lassen. Und das hat sich interessant angehört. Wie er bereits geschrieben hat, probieren wir es am Mittwoch, 24.06. einfach mal aus.


    Grundsätzlich bin ich für alle Versuche offen!


    Vielleicht kann man ja post-Corona auch mal einen Fantasy-Tag an einem Wochenende ins Auge fassen?! So in etwa wie es beim PumpkinBrother im Keller angedacht war. Außer natürlich, dass wir dann mehr als eine Partie schaffen... 8o

    Ich bin auf der Suche nach irgendwas um einen Armorium Cherub für einen Devastator Squad darstellen zu können. Leider konnte ich in meiner eigenen Bitzbox nichts passendes finden.


    Am liebsten wäre mir ein "echter" Armorium Cherub. Alternativ wäre auch ein Servo Skull ganz cool. Bin aber auch für andere Vorschläge offen.


    Hier mal zwei Bilder zur Orientierung:





    Hat jemand von euch zufällig so was zuhause rumliegen und könnte mir was davon abtreten?

    Bei einem Airbrush Workshop haben wir als "Lehrmaterial" einen Dämonenprinz verwendet. Allerdings kann ich - auch nach längerem Überlegen - mit dem Modell einfach nix anfangen. Ich habe schlichtweg absolut keine Verwendung dafür. Und da ich ja leider zu den langsamsten Malern der Welt gehöre, habe ich auch keinen Nerv den "einfach so" fertig zu Bemalen. Quasi rein für die Vitrine.






    Zustand:

    - Körper zusammengebaut, grundiert und mit der Airbrus behandelt

    - Restliche Teile im Gußrahmen grundiert

    - an den Flügeln haben wir im Rahmen des Workshops etwas experimentiert.






    Letztlich ist das Modell immer noch intakt und kann fertig gebastelt und auch noch mal umbemalt werden.


    Ich hätte gerne noch 20 EUR dafür.


    Hat hier jemand Interesse daran? Auch wenn ein nicht unerheblicher Teil der Foren-Mitglieder ebenfalls so einen Dämonenprinzen im Workshop bekommen haben... :rolleyes:

    Lob und Anerkennung, ihr fleißigen Bemaler. Finde ich super!


    Mir selbst geht es leider eher wie Dirk ! Gefühlt habe ich seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen auch viel weniger Zeit als sonst. Kann gar nicht so genau festmachen an was das überhaupt liegt. :/

    Ich freu mich aber, dass es bei euch so gut läuft!