Surion auf der SPIEL 2018

  • Auch dieses Jahr war es wieder so weit: Die Internationalen Spieletage – oder kurz die SPIEL – in Essen fand statt. Und ich unternahm einen Ausflug dorthin.

    Im Folgenden möchte ich einen kurzen Abriss davon geben, wie der genau ausgeschaut hat. Vor allem geht es eigentlich um die gespielten Spiele... ;)


    Mittwoch, 24.10. - Anreise


    Die Anreise erfolgte auch dieses Jahr wieder per Deutscher Bahn. Das kostet zwar irgendwie jedes Jahr ein paar Nerven - dieses Jahr konnten wir unsere ursprünglich gebuchte Verbindung nicht nehmen, weil am Hbf. Essen keine ICE halten konnten... - aber immerhin kann man schon während der Fahrt die ersten Spiele spielen!


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    Cthulhu Crusades

    Hatte ich mir letztes Jahr auf der Messe geholt. War ursprünglich ein Kickstarter. Ist ein Kartenspiel. Jeder Spieler hat eine Burg und zwei Mauersegmente. Es gibt mehrere Spielmodi, aber im Grunde geht es immer darum die gegnerische Burg einzunehmen.

    Optisch finde ich das eine ganz nette Geschichte – Cthulhu Mythos zur Zeit der Kreuzzüge. Das Spiel an sich war eher gemischt. Richtig überzeugt hat es nicht.


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    Blood Of An Englishman

    Das Spiel hatte mein Begleiter eingepackt. Ein asynchrones Kartenspiel für zwei Personen. Ein Spieler ist der Riese. Er versucht die Silben Fee, Fi, Foo & Fum (sind jeweils einzelne Karten) neben- oder übereinander hinzubekommen. Der andere Spieler ist Jack, der versucht drei Objekte zu stehlen indem er Weinranken mit aufsteigendem Wert (sind auch alles Karten) aneinander legt.

    Fand das Spiel sehr interessant. Allerdings habe ich sowohl als Jack als auch als Riese kläglich versagt... =O








    13 Minuten

    Ein weiteres Kartenspiel. Wieder für zwei Personen. Thema ist die Kubakrise 1962. Karten werden ausgespielt und jeder Spieler versucht darauf jeweils eine Mehrheit an eigenen Spielsteinen zu erlangen. Ohne dabei den DEFCON auszulösen. Mechanismus ist aus mehreren anderen Spielen bereits bekannt – berühmt z.B. Twilight Struggle. Karten haben alle einen gewissen Wert – mit dem man Aktionen ausführen kann. Jede enthält aber auch ein Ereignis einer Seite (also UdSSR oder USA oder aber auch neutral). Wenn ich als USA eine USA Karte spiele, kann ich wählen ob ich den Wert benutze oder das Ereignis. Wenn ich als USA allerdings eine UdSSR Karte ausspiele, darf ich nur den Wert verwenden – und mein Gegner darf zuvor das Ereignis verwenden. Diesen Mechanismus finde ich immer extrem spannend! Spiel insgesamt finde ich ziemlich gut.

    Viel mehr haben wir gar nicht geschafft.




    In Essen angekommen ging es zunächst mal zur Unterkunft. Dort trafen wir noch weitere Bekannte und abends gingen wir aus zum Essen. Anschließend wurde noch ein bisschen gespielt:



    Secret Hitler

    Habe ich schon letztes Jahr beschrieben (hier!). Ein gutes "Hidden Role" und Deduktions Spiel. Allerdings hat es dieses Jahr nicht so richtig gezündet. Vielleicht waren wir mit fünf Leuten doch zu wenig Spieler.


    Daher gingen wir nach zwei Partien dann auch zu einer Rum Probe über. Auch nicht schlecht…


    Bericht der nächsten Tage folgt hoffentlich bald... :whistling:

  • Donnerstag, 25.10. - Tag 1


    Endlich ging die Messe los! Wir haben geschaut, dass wir alle Hallen einmal abgeklappert haben. Also wirklich jeden Gang systematisch einmal durchstreift. Und dabei links und rechts geschaut was so geboten wird. Es war wirklich unglaublich viel los. Einen Platz zu ergattern um wirklich was auszuprobieren war oft relativ schwierig. Bei ein paar Spielen haben wir das aber hinbekommen:



    GrimmoiR

    Ein Kartenspiel mit dem Thema Märchen. Allerdings auf eine böse Art und Weise. Sämtliche Märchenfiguren sind in Fraktionen aufgeteilt. Man entscheidet sich für eine dieser Fraktionen und erstellt dementsprechend seine Mannschaft. Der Gegner macht das Gleiche. Dann werden die Karten beider Spieler in einem bestimmten Raster ausgelegt. Das war die erste Phase des Spiels. Nun kommt die zweite: Man bekämpft sich mit seinen Karten gegenseitig.

    Die Optik des Spiels hat mich echt angemacht. Das Spiel selbst konnte allerdings irgendwie nicht überzeugen. Wirkte auf mich eher ein bisschen fad. Und nur wegen der Optik wollte ich es mir auch nicht zulegen.







    Dice & Dragons

    Ein klassisches "Roll & Write" Spiel. Jeder Spieler repräsentiert einen Abenteurer einer bestimmten Klasse (Krieger, Zauberer,...). Je nach Wahl hat man unterschiedliche Fähigkeiten. Diese löst man aus, indem man entsprechend Kniffel-mäßig würfelt und versucht die entsprechende Kombination hinzubekommen. Man kämpft dabei übrigens gegen Drachen. Und die schlagen dann alle drei Runden zurück.

    Fand die Idee ganz nett. Und die angespielte Probepartie war auch recht kurzweilig. Wenn es nicht nur auf Englisch gewesen wäre hätte ich es mir vielleicht sogar zugelegt - um es mit den Kindern zu zocken.






    Nyctophobia

    Das Spiel haben wir uns nur erklären lassen. Die Prämisse ist hier, dass man mit seinem Auto in einem stockfinsteren Wald liegen geblieben ist. Aus diesem Grund kann man seine Spielsteine etc. auch nur ertasten - denn jeder Spieler muss eine "Sonnenbrille" aufsetzen durch die man nichts sieht! Nur der Gegenspieler - der den verrückten Axtmörder darstellt, der natürlich im Wald wartet - darf "mit Sicht" spielen. Jeder versucht zu entkommen - der verrückte Axtmörder möglichst viele Leute zur Strecke zu bringen...

    Ich fand die Idee sehr interessant. Ob sich diese Brillen und das Konzept aber bei einer vollen Partie wirklich bewähren wage ich irgendwie zu bezweifeln. Trotzdem spannend was so alles ausprobiert wird.






    Warhammer Age Of Sigmar - Champions

    Ein neues Trading Card Game (TCG) im Age Of Sigmar Universum. Ich wollte das Ganze eigentlich bewusst ignorieren. Allerdings bestand meine Begleitung darauf es auszuprobieren. Also haben wir es getan - und ich war freudig überrascht. Das Spiel ist keine Offenbarung, führt aber schon ein paar Neuerungen ein.

    Jeder Spieler baut sein Deck aus vier Champions, vier Segnungen und 30 weiteren Karten. Die vier Champions werden offen in eine Reihe gelegt, darunter kommt eine Reihe Segnungen. Diese sind jedoch verdeckt. Man "schaltet sie frei" in dem man mit dem jeweiligen Champion vier Bedingungen erfüllt. Diese sind jeweils im linken oberen Eck sichtbar. Wurde die erste Bedingung erfüllt dreht man also den Champion um 90°, so dass nun die neue Bedingung "aktiv" ist.

    Auch alle anderen Karten haben Symbole in den Ecken - und werden nach dem Ausspielen immer wieder gedreht.

    Hat mir gut gefallen. Also haben wir uns halt jeder ein Starterdeck geholt...




    Viel mehr haben wir tagsüber nicht geschafft. Wie schon letztes Jahr bot der Verlag Pegasus die sogenannte Pegasus Game Night an. Bedeutet, dass man nach Messeschluss an deren Stand bleiben konnte. Dort gab es ein Buffet mit Speisen und Getränken. Und man konnte deren Spiele ausprobieren. Ist nicht ganz billig. Letztes Jahr war es uns noch zu teuer - dieses Jahr haben wir es mal ausprobiert. Und so kamen noch ein paar Spiele hinzu:





    Micropolis

    Ein Plättchenlegespiel mit Ameisenthema. Jeder Spieler wählt in seinem Zug ein Plättchen aus der Auslage. Dann versucht er es möglichst gut in seinem eigenen "Bau" zu platzieren. Am Ende gibt es dann für alle möglichen Dinge Punkte.

    Hat mich wegen der Optik interessiert - ich stehe irgendwie total auf anthropomorphe Tiere... Das Spiel ist allerdings eher seicht. Brauche ich nicht unbedingt.

    Bilder

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    Muss mir noch mal was Neues ausdenken... :/

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  • The Boldest

    Auch dieses Spiel hat eine sehr interessante Optik. Hat irgendwie so eine Art postapokalyptischen Steam-Punk-Look... Jeder Spieler repräsentiert eine Gruppe in einem Lager. Man spielt über mehrere Runden. Für jede Runde stellt man geheim (hinter einem Sichtschirm) drei Expeditionen zusammen. Diese bestehen jeweils aus Leute der gleichen Klasse (also z.B. Techniker, Krieger,...). Dann wird verglichen welche Gruppe auf Expedition gehen darf um bestimmte Dinge im Wald zu erlegen oder einzusammeln.

    Hat mir wirklich sehr gut gefallen! Mochte die Optik und auch das Spiel. Wäre jederzeit bei einer weiteren Partie dabei.






    Adventure Island

    Spoiler-Alarm: Mein Highlight des Abends, des Tages und eigentlich auch der ganzen Messe! Aber von vorne...

    Das Setting ist, dass eine Gruppe auf einer einsamen Insel gestrandet ist (wie originell...). Nun versucht man dort zu überleben - und natürlich am besten von dort zu entkommen. Dazu gibt es im Spiel verschiedene Szenarien. Wir haben das erste ausprobiert. Das Ziel: ein Feuer machen und einen sicheren Unterschlupf finden! Jeder Spieler bekommt einen bestimmten Charakter - natürlich mit eigenen Fähigkeiten. Nun muss man mit einer limitierten Anzahl an Aktionen versuchen die Aufgabe des Szenarios zu lösen. Man spielt also kooperativ. Gesteuert wird das alles über Karten. Und bei den Aktionen ist dann u.U. auch zu würfeln.

    Am besten kann man das Spiel als "Robinson Crusoe light" bezeichnen - falls jemand dieses Brettspielt kennt... Mir hat es echt super gefallen! Und ich hätte es mir auch mitgenommen - wäre es nicht innerhalb der ersten beiden Stunden auf der Messe ausverkauft gewesen...




    Nach dieser Partie war es dann an der Zeit den Weg zurück zur Unterkunft anzutreten. Aber natürlich konnte man dort nicht einfach so ins Bett gehen... Davor musste unbedingt noch was gespielt werden...


    Belratti

    Das war der Gewinner des Hippodice Wettbewerbs 2018 (ein Spieleautoren Wettbewerb). Man spielt kooperativ in der Gruppe. Dabei gibt es zwei Rollen - Museumsdirektor und Künstler - die jede Runde neu aufgeteilt werden. Das Spiel basiert auf einem Stapel Karten auf denen jeweils irgendein Gegenstand (oder sonst was z.B. ein Körperteil oder ein Tier...) abgebildet ist. Zunächst werden zwei Karten aufgedeckt - die sind das Thema für die Ausstellung. Dann müssen die Künstler eine durch die Museumsdirektoren festgelegte Zahl an Karten ablegen, welche das Thema möglichst gut darstellen. Und zwar verdeckt. Dann kommen allerdings noch ein paar weitere Karten vom Nachziehstapel hinzu (die Fälschungen von Belratti...). Dann wird alles gemischt und aufgedeckt - und die Museumsdirektoren müssen die richtigen "Kunstwerke" identifizieren und auch noch dem richtigen der beiden Themen zuordnen...

    Ein ganz spaßiges Spiel - als Absacker genau richtig!

  • Freitag, 26.10.2018 - Tag 2


    Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es wieder auf die Messe. Bei unserem gestrigen Rundgang hatten wir es noch gar nicht geschafft wirklich alle Hallen abzuklappern. Das wurde dann heute noch nachgeholt. Und wir konnten uns ein paar weitere Spiele anschauen:


    Monolith Arena

    Jeder Spieler führt eine Fantasy Fraktion an. Dazu steht ihm ein Stapel an sechseckigen Einheitsplättchen zur Verfügung. Diese platziert man dann abwechselnd in einer runden, mit Hexfeldern ausgestatteten Arena. Im Stapel der Einheitenplättchen befinden sich auch ein paar Aktionsplättchen. Unter anderem wird durch ein solches Plättchen ein Kampf ausgelöst. Hierzu werden dann nach bestimmten Regeln die einzelnen Einheiten in der Arena abgehandelt. Ziel ist es, die feindliche Basis (oder war es das feindliche Banner?) zu zerstören.

    Hat mir im Grunde genommen ganz gut gefallen. Ist aber eigentlich ziemlich das gleiche Spiel wie Neuroshima Hex. Nur das Thema wurde von Postapokalypse zu Fantasy geändert.




    Gladiatores: Blood For Roses

    Ein Kartenspiel. Jeder Spieler ist der Leiter einer Gladiatorenschule. Und möchte natürlich mit seinen Schützlingen den meisten Ruhm in den Arenen erringen. Kämpfe werden anhand der Karten ausgetragen. Ein Spieler legt eine Angriffskarte aus, der andere Spieler muss mit einer passenden Verteidigungskarte kontern. Das führt dann entweder zu einem Gegenangriff oder einem weiteren Angriff des ersten Spielers. Und falls nicht verteidigt werden kann wird Schaden zugefügt. Zwischen den einzelnen Kämpfen kann man dann wohl auch seine Gladiatoren weiterbilden oder ausrüsten.

    Das Spiel hat mir ganz gut gefallen. Auch wenn das Artwork noch ein bisschen besser sein könnte. Ich werde mal die Augen aufhalten wenn das Spiel irgendwann 2019 zu Kickstarter komme.





    Samurai Vassel

    Das haben wir uns nur erklären lassen. Hatte mich aufgrund des Themas angesprochen. Allerdings wirkte das Kartenspiel auf mich dann doch relativ willkürlich. Werde ich also nicht weiter verfolgen.








    Warigin

    Das Spielfeld ähnelt einem Halmabrett. Auch die Figuren an sich sind normale Spielsteine - wie aus jeder Spielesammlung. Einziger Unteschied: Manche von ihnen haben unten ein Symbol eingebrannt um sie als Helden zu kennzeichnen - im Gegensatz zu normalen Soldaten. Letztlich geht es darum, dass zwei Fraktionen sich zusammentun und gegen die dritte kämpfen. Dazu hat man Ereigniskarten zur Verfügung und die Kämpfe an sich werden dadurch ausgeführt, dass man gegeneinander würfelt.

    Ich fand das Spiel an sich tatsächlich ganz gut. Allerdings machte es mich optisch einfach nicht an. Und vor allem fand ich den Preis zu hoch. Wobei ich den natürlich schon nachvollziehen kann. Das Spiel wurde per Kickstarter finanziert. Und zwar so, wie Kickstarter wohl ursprünglich mal sein sollte. Also als Crowdfunding für individuelle Projekte - und nicht als Vorbestellerplattform von großen Publishern.

    Das Problem: Leider wirkte das alles von der Aufmachung her halt leider nicht wirklich professionell. Und obwohl ich die Idee unterstützenswert fand, war mir das Geld dafür dann doch zu schade. Wenn man mal so vergleicht, was man für den gleichen Betrag bei "richtigen" Spieleverlagen so bekommt...




    Skull Tail: Full Sail

    Auch Piraten sind so ein Thema, was mich grundsätzlich immer anmacht... Also haben wir hier auch mal angehalten. Es handelt sich um eine Neuauflage die per Kickstarter finanziert wurde. Allerdings war mir das Spiel dann doch nicht so ganz geheuer. Denn der geplante Umfang war schon ziemlich episch. Es gab quasi drei Spiele im Spiel. Ein Worker-Placement Spiel in der Stadt, wo man sich für die nächste Expedition rüstet. Dann ein Spiel auf seiner Seekarte von man mit seinen Schiffen langfährt um irgendwelche Inseln zu finden. Und dann ein Descent-ähnliches Spiel, wenn man die passende Insel erreicht hat. Wirkte mir dann doch insgesamt zu viel des Guten. Und außerdem müsste man dann nur noch mehr Miniaturen bemalen...


  • Star Realms

    Keine wirkliche Neuerscheinung. Das Deckbuilding Kartenspiel mit Science Fiktion Hintergrund gibt es schon seit ein paar Jahren. Aber jedes Jahr kommt irgendeine Erweiterung raus. Ich kannte das Spiel schon als App. Aber nun probierte ich es endlich mal "in echt" aus. Und war sehr angetan. Man baut sein Deck an Schiffen immer weiter aus und versucht möglichst tolle Synergieeffekte hinzubekommen. Hat mir gut gefallen.






    Victorian Masterminds

    Als wir gerade am CMON Stand vorbei gingen ereignete sich ein wirklich sehr toller Zufall. Genau zu dem Zeitpunkt erhielten sie dort die erste Kopie von Victorian Masterminds - die gerade zu Demozwecken aufgebaut wurde. Und wir hielten gleich an um die allererste Partie mitzuspielen. Jeder Spieler stellt einen Bösewicht in einem Steampunk Setting dar und man versucht als erstes seine große, böse Maschine zusammenzubauen. Das geschieht anhand eines Worker Placement Mechanismus.

    Da das Spiel von CMON ist sind natürlich wieder Unmengen Plastikminiaturen dabei. Dieses Mal handelt es sich allerdings um Gebäude. Die Miniaturen sind aber für das Spiel an sich total nebensächlich. Hier hätten es Pappmarker tatsächlich auch getan... Nichts desto trotz fand ich das Spiel ganz OK. Nicht zu tiefschürfend. Kann man schon mal spielen.




    Eiserner Vorhang

    Das Spiel gab es letztes Jahr bereits in der Englischen Version. Dieses Jahr war bei Frosted Games eine Deutsche Version zu haben. Und die haben wir ausprobiert. Das Prinzip ist so ähnlich wie ich es schon versucht habe für 13 Minuten erklären. Wieder geht es um die Konfrontation USA gegen UdSSR. Und wieder wird anhand Karten gespielt die jeweils ein Ereignis einer Seite zeigen. Lediglich die Art wie Karten und entsprechend die kleinen Holzwürfel drauf verteilt werden unterscheidet sich dann.

    Hat mir trotzdem sehr gut gefallen!




    Und das war es an Spielen, die wir uns auf der Messe angeschaut hatten. Abends ging es dann nahe der Unterkunft zum Essen. Ganz ohne Spiele. Erst als wir dann später wieder zuhause waren wurde noch mal eins ausgepackt:


    I will survive

    Das hatte sich irgendjemand tagsüber gekauft. Jeder Spieler ist ein Abenteurer. Alle wurden im Dschungel von einer Gruppe Kannibalen gefangen. Und nun kämpfen alle untereinander - um als "Last Man Standing" nicht im großen Kochtopf zu landen. Ziemlich absurdes Thema. Und genau so absurd ist das Spiel an sich dann auch. Denn alle Spieler führen immer synchron eine Aktion durch Handzeichen durch. Entweder Angriff, Schutz oder Nachladen (wobei je nach Charakter wiederum spezielle Ausprägungen vorhanden sind). Für den Abend war es ein kurzweiliger Spaß. Aber ich denke auch, dass ich das so schnell nicht wieder brauche...